Was hilft gegen Schluckauf?

 

Der Schluckauf ist eine Form der Muskelkontraktion, die sich in kurzer Zeit mehrmals wiederholt. Luftröhre und Speiseröhre liegen unmittelbar nebeneinander. Die Luftröhre wird von einem Kehldeckel, der sog. Epiglottis abgedeckt.  Jedes Mal, wenn wir etwas essen oder trinken, schließt der Kehldeckel die Luftröhre, damit keine Lebensmittel eindringen.

Die Muskelarbeit des Zwerchfells, eine Muskel-Platte zwischen Brust- und Bauchhöhle, hilft den Lungenflügeln sich nach unten zu ziehen und sich so mit Luft zu füllen.  Schluckauf entsteht dann, wenn das Zwerchfell die Lunge nach unten zieht und der Kehldeckel geschlossen wird, bevor die Luft in die Lunge gelangen konnte.

Was sind Ursachen von Schluckauf?

Es gibt mehrere Faktoren, die zu Schluckauf führen können. Meist handelt es sich um vorübergehende Irritationen des Zwerchfells durch zu hastiges Essen, stark gewürzte Speisen, kohlensäurehaltige und/oder kalte Getränke.
Übermäßiger Alkoholgenuss kann ebenfalls durch seine Veränderung des vegetative Gleichgewichts zu Schluckauf führen.
Schluckauf während der Schwangerschaft, besonders in den letzten Schwangerschaftswochen ist durchaus üblich. Viele werdende Mütter haben oft Angst, dass der Schluckauf beim Kind Schäden verursachen könnte. Obwohl die genaue Ursache von Schluckauf in der Schwangerschaft nicht genau bekannt ist, eine Sache ist sicher: Für das Kind ist er absolut harmlos.

Andere Formen des Schluckaufs sind krankheitsbedingt und gehen nicht nach wenigen Minuten vorüber. Dieser sogenannte chronische Schluckauf kann in besonders schweren Fällen viele Jahre anhalten. Den längsten ununterbrochenen Schluckauf beim Menschen hatte laut einem Zeitungsbericht der Amerikaner Charles Osborne. Er hickste 69 vor sich hin und wurde damit aber trotzdem 69 Jahre alt (Quelle: welt.de)

Was hilft nun wirklich gegen Schluckauf?

Fast jeder kennt ein Hausmittel gegen Schluckauf aber keins wirkt mit Sicherheit.
Doch drei Hausmittel funktionieren besonders gut:

1. Luft anhalten. Wenn sich der Kohlendioxidgehalt im Blut erhöht, stellt der Körper unnötige Reflexe ab um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Luft holen.

2. Überlegen, was man vor drei Tagen gegessen hat oder rückwärts Buchstabieren. Jede Art geistige Ablenkung beruhigt die Atmung.

3. Dem Nervensystem etwas zu tun geben. Zum Beispiel: ERSCHRECKEN!!!

 

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